Was wäre, wenn jeder Kraftplatz einen Hüter hätte?

Was wäre, wenn jeder Kraftplatz einen Hüter hätte?

Es ist schon einige Jahre her, dass ich während einer Kraftort-Recherche den Gedanken aussprach, wie schön ich es finden würde, wenn einige Kraftorte von Menschen gepflegt würden. Damals waren wir in Begleitung einer Frau, der diese Idee überhaupt nicht gefallen hat. Ihrer Meinung nach würden wir die Kraftorte damit unnötig beeinflussen, weshalb sie es besser fand, wenn wir die Natur einfach in Ruhe lassen würden. Ich ließ diese Idee fallen.

Jetzt, viele Jahre später, ploppt dieser Gedanke wieder auf – viel drängender, als damals. Du hast sicher schon Bilder von alten Kultorten gesehen, oder warst sogar schon selber dort. Auffallend daran ist, wie viel Mühe die Menschen sich damit einst gegeben haben. Ich meine jetzt nicht den Kraftakt, der damit verbunden ist, z.B. Menhire zu errichten, Dolmen zu bauen, Steinkreise zu gestalten oder gar Pyramiden oder Kathedralen zu erschaffen.

Was wäre, wenn jeder Kraftplatz einen Hüter hätte?


Worum es mir geht, ist die Pflege und Würdigung heiliger und heilsamer Orte. Schalensteine z.B., wurden früher regelmäßig von Verunreinigungen befreit, damit die Schalen sauber und nutzbar blieben.

Die meisten Kraftplätze, denen wir uns widmen, befinden sich irgendwo in der Landschaft und unterscheiden sich nicht von der umliegenden Natur. Einem Kraftort macht es nichts aus, wenn er von Brombeeren überwuchert wird und Disteln und Brennesseln das Betreten nahezu unmöglich machen. Und doch würden viele Kraftplätze davon profitieren, wenn es Menschen gäbe, die sie sauber und zugänglich halten würden, um regelmäßig mit den dortigen Energien zu arbeiten.

Einen Ort zu pflegen, ihn zu würdigen und mit ihm zusammenzuarbeiten bedeutet, ihm Aufmerksamkeit zu schenken und ihm somit etwas zurückzugeben. Ganz nach dem Motto: „Energie folgt der Aufmerksamkeit.“

Was hältst du von der Idee, gewissermaßen zum Hüter eines Kraftplatzes in deiner Nähe zu werden? Wäre das etwas für dich?

Natürlich geht es nicht darum, ihn z.B. mit Plastikzeug zu schmücken – die Natur sollte selbstverständlich nicht geschädigt werden. Doch es wäre schon viel gewonnen, wenn abgebrochene Zweige an die Seite geräumt und Brennnesseln, Disteln und wucherndes Gestrüpp ein wenig gebändigt werden würden. Einfach so, dass es möglich ist, den Ort zu erreichen und sich dort aufzuhalten.

GeaNova-Grundlagen

Logisch, dass wir uns den zahllosen Kraftorten, die wir bei unseren Recherchen und Kraftplatzwanderungen besuchen, nicht auch noch intensiv widmen können. Deshalb haben wir uns angewöhnt an Orten, die uns besonders wichtig erscheinen, einen GeaNova-Kristall® zu vergraben. Das ist zwar keine Pflege, doch immerhin eine energetisch-informative Stärkung, mit der wir den Kraftplatz würdigen.

Natürlich gibt es auch Kraftplätze, die unberührt bleiben wollen. Solche Orte befinden sich oft an sehr unzugänglichen Stellen, und machen damit deutlich, dass sie ungestört sein wollen. Selbstverständlich achten wir solche Wünsche. Doch viele Kraftplätze sind für Beachtung und Zusammenarbeit sehr dankbar. Du wirst es spüren. Du wirst es wissen. Und vielleicht bist du ja schon längst der Hüter eines Kraftplatzes – ohne es bisher so genannt zu haben.

Wir wünschen dir eine schöne Sommerzeit!
Andreas & Heike

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Heike Hösl Autorin
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